Keine Macht den Drogen: Cannabislegalisierung rückabwickeln!

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Am Mittwoch, den 17. Dezember 2025, begründe ich im Landtag unter (TOP 10) unseren Antrag „Keine Macht den Drogen: Cannabislegalisierung rückabwickeln!“ (Drucksache 18/16911). Wir beantragen:

Der Landtag nimmt zur Kenntnis:

  1. Die gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums, insbesondere bei Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Schwangeren, sind gravierend.
  2. Die Legalisierung von Cannabis im Jahr 2024 hat infolge der im Cannabisgesetz verankerten Amnestieregelung zu einer erheblichen Mehrbelastung der Justiz geführt.
  3. Anstatt den illegalen Handel einzudämmen, hat die Legalisierung neue Formen der Kriminalität begünstigt; der Schwarzmarkt floriert weiter und wird durch zusätzliche strafbare Strukturen verstärkt.
  4. Die Legalisierung hat zu erheblicher Rechtsunsicherheit geführt, eröffnet Schlupflöcher für den illegalen Handel und erschwert eine konsequente Strafverfolgung.

Der Landtag fordert die Landesregierung auf:

  1. sich auf Bundesebene für die Aufhebung des Cannabisgesetzes (CanG) einzusetzen;
  2. die Aufklärungsmaßnahmen über die gesundheitlichen Risiken des Drogenkonsums von Cannabis und anderer bewusstseinsverändernder Rauschmittel, insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene, deutlich zu verstärken;
  3. jährlich landesweite, altersdifferenzierte Befragungen zum Cannabiskonsum in Nordrhein-Westfalen durch Gesundheitsämter, Suchtberatungsstellen, Krankenkassen oder Forschungseinrichtungen durchführen zu lassen, um valide Daten über Umfang, Entwicklung und gesundheitliche Folgen des Konsums zu erhalten;
  4. auf Grundlage vorliegender Daten ein Präventions- und Aufklärungskonzept zu entwickeln, das sich gezielt an die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen richtet und sie insbesondere über Arbeitgeber, Hochschulen und weitere lebensnahe Zugänge aktiv anspricht;
  5. ein klares Lagebild über die Auswirkungen der Cannabislegalisierung auf organisierte Kriminalität in NRW vorzulegen.

Meinen Redebeitrag können Sie voraussichtlich um 18:30 Uhr im Parlaments-TV verfolgen.

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